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(Schlagzeug). Die Songs klingen mal nach Alternative Country/Folk, mal nach Gitarren-Indie diversen Einschlags, teils auch tanzbar. So klingt „Quarantäne“ wie eine späte Hommage an die (noch guten) Oasis, „Göttingen“ ist treibender, geradliniger Indie, während „Geist in der Tapete“ sommerlichen Pop mit einem querliegenden Groove kreuzt. Die Texte erzählen Geschichten mit waidwund-verletzlicher Grundstimmung, die bisweilen auch ins Paranoid-Alptraumhafte abgleiten. Darin spürt Verus alten Bekanntschaften nach („Göttingen“), flieht vor den dunklen Schatten, die Erinnerungen werden („Ich kann jetzt nicht nach Hause gehen“) und sieht dabei auch mal das Licht, das ja jeder Tunnel am Ende zumeist auch hat („Gespenster“).
