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Vetka

10/20/2020 12:38:12 PM

Vetka







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KLATSCH UND TRATSCH AUS DEN KLEINEREN REGIONEN

Angst vorm Gewinnen?



Dieses Mal entschied ich mich nicht auf eines der Festivals in London, Rom, Chicago oder Boston ... zu konzentrieren. Nein, dieses Mal möchte ich die Gelegenheit aufgreifen und den Musikern aus den kleineren Regionen so zu sagen "ein paar Hiebe versetzen" ... nämlich Musikern aus den kleineren Städten und Dörfern Italiens, Frankreichs, Spaniens, Englands, usw. Ihr werdet verstehen müssen, dass ich heute in einer gewissen Streitlust bin, wenn ihr als empfindliches Individuum aus einem dieser abgelegenen Orte kommt, dann solltet ihr euch lieber einer anderen Seite zuwenden. Nun jeder weiß – und Emergenza kann dies nur zu gut belegen – dass es in den kleineren Orten überall auf der Welt großartige und ziemlich talentierte Bands gibt. Schließlich war es Emergenza, die NO RADICAL CHANGE aus ihrem düsteren und idyllischen Italienischen Ort Livorno auf Tour nach Deutschland geschickt hat, Bands aus dem Ruhrgebiet nach Paris oder Bands aus den verschlagenen Winkeln Ontarios in Europa spielen ließ, ... Trotz dieser wenigen, aber hoffnungsvollen Aussichten, müssen wir ehrlich zugeben, dass die bemerkenswertesten Bands aus großen Städten kommen. Warum ist das so? Nur weil es mehr Möglichkeiten gibt? Nicht unbedingt. Emergenza hat es tatsächlich bewiesen, dass eine Band aus Bellville (Ontario) die gleichen Showcase-Möglichkeiten hat wie eine Band aus Philadelphia oder Hamburg. Die meisten "Großstadt-Bands" können es eher schaffen, WEIL: sie daran glauben! Es wird oft als ein Fluch angesehen in Dörfern oder kleinen Ortschaften zu wohnen. Viele Musiker empfinden das so, da sie von ihren Buddies in ihrer Stammkneipe nicht ernst genommen werden und deshalb Probleme haben sich selbst ernst zu nehmen. Es muss doch einen Grund geben, warum in Städten wie Bilbao (Spanien) oder Lille (Frankreich), wo das Festival in wirklich tollen Clubs und mit einer hervorragenden Backline stattfindet, die Bands lahmer sind als ein Schneckenrennen. Sie können sehr wohl ihre Instrumente spielen. Aber sie haben Angst vor böswilligen und lächerlichen Sprüchen ihrer Freunde, verstecken sich also in ihrer "defensiven Überlegenheit", die ihnen quasi garantiert keine Fehler zu machen. Das ist keine Seltenheit. In den abgelegenen und kleineren Regionen Frankreichs, Süditaliens, Nordontarios oder in den Staaten im Mittleren Westen kann man die gleiche Angst spüren, die Angst vor dem Enthusiasmus, die Angst davor sein Herzblut zu geben. Vorzugsweise warten sie auf jemanden, der ihre Hand nimmt und den Glauben an ihre Musik mitbringt. Hier ein kleiner Auszug an typischen Ausreden: "Hier geht nie was ab!", "Es gibt hier keine Auftrittsmöglichkeiten!", "ja klar..., wenn wir in London wären!". Hier noch ein paar Klassiker: "Leute kommen nicht zu irgendwelchen Gigs, weil es zu teuer ist!" ... und wenn das Konzert nichts kostet, dann heisst es: "Es wird nie genug Promo-Arbeit gemacht!" ... und wenn die Promo-Arbeit ausreichend war "oh man, es ist halt an einem Werktag?!" und wenn es an einem Samstag ist "tja, am Samstag hat jeder schon was vor!" usw. usw. ... Jetzt mal ehrlich ... glaubt ihr, dass ein Clubbesitzer aus dem Osten Quebecs oder dem Westen New Yorks die Gelegenheit ausschlägt eine großartige Band zu buchen, die seinen Laden voll macht? In wessen Händen liegt es denn den Laden zum Kochen zu bringen und die Atmosphäre aufzuladen? Ihr glaubt es ist einfacher für eine Band aus Berlin oder Paris Fans zu ihrer Show zu bewegen? Hier nun die Kehrseite: Erst vor kurzem haben wir einen Anruf von einer Band aus einem kleinen Ort in Kalifornien erhalten, die uns um Hilfe beim Booking bat und um Rat wie man sich als feste Größe etablieren kann. Wie so viele, haben auch sie sich über die Nachteile in einem kleinen Ort zu wohnen beklagt. Als wir ihnen sagten – natürlich nur spaßeshalber – nach L.A. zu ziehen, bekamen wir ein unerbittliches NEIN zu hören. "Wir möchten nicht in der Masse untergehen!", sagten sie. Und sie haben Recht ... diese Band weiß welche Vortei