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An einem sensationellen Abend wählt Zürich die letzten 4 Finalisten

Ein weiterer Sonntag im Exil bringt tolle Musik, begnadete Musiker und ein mehr als dankbares Publikum



Ein weiterer lauer Frühlingsabend bringt zwar ein paar Leute ans Exil, aber noch nicht ganz so viele hinein. Dennoch können sich die Opener QUINTESSENZ aus Basel nicht beschweren, denn während ihres Sets füllt sich der Raum doch ganz ansehnlich und das haben sie sicherlich auch ihrer hohen musikalischen Leistung zu verdanken. Multiinstrumentalisten, die sich an ihren Spielgeräten immer wieder abwechseln und somit neben der Standardbesetzung auch Saxophon, Keys, und ein Hang zum Einsatz kommen. Die tollen Indie-Pop Melodien mit herausragendem mehrstimmigen Gesang werden dann auch tatsächlich gleich mal mit 52 Stimmen belohnt.

Ähnlich harmonisch poppig geht es mit der überwiegend aus Mädels bestehenden Band SPECIFIC OCEAN weiter. Sie hatten bereits in der Vorrunden uns alle begeistert und dank der großen Fanunterstützung noch einen weiteren Gig als Gastband in Bern erhalten. Und genau nach Bern würden sie nun gerne nochmal zurück, denn dort wird am 17.06. unser Schweizer Finale im Bierhübeli ausgetragen. Mit den tollen Stimmen, den klasse arrangierten Songs und der tollen sympathischen Art auf der Bühne, sollte das doch möglich werden. 74 Stimmen hierfür.

Und wir sind noch lange nicht am Ende der Fahnenstange, denn das unglaublich begnadete Trio ROYAL RIOT packt da lässig noch ein paar Schippen obendrauf. Man kommt aus dem Schwärmen gar nicht mehr raus. Soul und Pop ganz lässig auf dem technisch höchsten Niveau und spontan wir auf Zuruf auch noch ein Song improvisiert. Es gibt keine Worte. Um diese Leistung darin elegant zu verpacken. Einfach anschauen! 90 Votes.

Mit einem sehr bluesigen Set geht es mit JAN SOLO weiter, der kurz auch mal zum Duo avanciert. Auch hier vermag ich einfach nicht in Worte zu fassen, was ich und die vielen Besucher hören durften. Heute ist einfach genial und die üblichen Superlativen reichen nicht mehr. Der Typ macht einfach Musik, wo es andere als Quartett nicht hinschaffen. 87 Stimmen gibt es dafür.

Die nächste Band liefert uns dann elektronische Sounds, als wären Human League und Boytronic letztes Jahr bei einer Party mit The Wombats in der Kiste gelandet und The Hives haben sie dabei erwischt. Heraus kamen DELIRIOUS MOB CREW – elektronischer Indie Pop Rock, der viel Potential zeigt und mit den richtigen Machern sicherlich gut durchstarten könnte. Dazu könnte z.B. unser Artistpool Projekt verhelfen. 67 Hände gehen dafür hoch.

FIRESTROKE nehmen uns mit in die 70er Jahre des Blues Rock und R'n'R. Ganz großes Kino. Optisch perfekt und musikalisch ein Zungenschnalzer. Da reichen auch mal 2 extrem lange Songs, um die Leute zu begeistern. 64 Stimmen.

Die Piraten sind wieder los. CALICO entert die Bühne und sorgt für ausgelassene Stimmung unter den Metalheads. Das ist mehr als nur Musik, das ist große Party und eine tolle Bühnenshow, die zzumindest von den Kostümen auch gut als Metalmusical durchgehen könnte. Auf jedem Mittelalterfestival durch die Geige sicherlich ein großer Hingucker. 74 Stimmen gibt es dafür.

Den Abschluss lieferten dann noch RAGDOLL SUNDAY, die ein dickes Metalbrettgewitter auf die übrig gebliebenen Leute abfeuerten. Nicht mehr ganz Jedermanns Sache, aber Spaß hatten sie allemal und so gab es zum Ende immerhin nochmal 40 Stimmen aus dem Publikum.

Die 5 Bands, die die meisten Stimmen von Publikum erhalten hatten, bekamen dann noch die Jurypunkte addiert und die Summe daraus ergab dann das finale Ranking.

Die beiden Juroren Christian Simbürger und Lucien Gerber, Musiker aus unserem Artistpool, bewerteten die Bands wie folgt:


Jury Summe jeweils max. 20 Punkte (10 pro Juror)
Bandname Song Qualität Gesang / Stimme Spiel-technik Show Gesamt-eindruck Summe Jury
Quintessenz 15 16 11 11 14 67
Specific Ocean 15 13 13 12 13 66
Royal Riot 20 20 20 20 20 100
Jan Solo 18 18 20 16 19 91
DELIRIOUS MOB CREW 16 14 15 18 16 79
Firestroke 14 15 14 15 16 74
Calico 12 12 11 14 12 61
Ragdoll Sunday 7 5 8 11 8 39

1. Song Qualität: Songwriting, Arrangement
2. Gesang / Stimme: Qualität, Eigenständigkeit, evtl. auch engl. Aussprache. Bei Rap auch Reim und Flow. 
* Bei Instrumentalbands wird Spieltechnik doppelt bewertet, bzw. kann diese Rubrik für das Soloinstrument stehen.
3. Spieltechnik: technical Skills, instrumentale Beherrschung, Zusammenspiel, Solis
4. Show: Bühnenperformance, Ansagen, Interaktion mit dem Publikum, (Bühnenkleidung - kann evtl. auch in 5. einfließen)
5. Gesamteindruck: Charisma, Authentizität, Innovation, Eigenständigkeit, Potential

Die 4 Siegerbands gibt es dann am Sa. 17.06.2017 in Bern im Bierhübeli wieder zu sehen.

Foto (c) Christian Simbürger