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OSLO:
Det er ingen vergeordning og det er 18 års aldersgrense på alle konserter.

BERGEN:
Som verge (minimum 25år) kan du ha med maksimalt to personer under fylte 18 år og må være i slekt med minst en av de mindreårige. Vergeordning utfylles i inngangen.


KONSERTANMELDELSER
2015

7

november

Sesongens siste semifinale, Emergenza Festival Bergen.

Semifinalen på Lørdag satte strek for årets semifinaler og dermed er alle finalister klare. Etter en storartet kveld kan vi si, gled dere til Bergensfinalen!
2015

6

november

Bandene viste høyt nivå i andre semifinale på Garage

Med kvaliteten vi fikk servert denne semifinalen later årets finale til å bli en av de absolutt beste.
2015

5

november

Semifinalene på Emergenza Festival har startet på Garage

Band og artister fra Hordaland viste frem sine talenter i første semifinale på årets Emergenza festival i Bergen.
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    Semifinale nr.1 - fr, 10 april 2015
    Tel.0521-9679977

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    Info:
    ForumMeller Str. 2, Bielefeld Vis på kart
    Band   Sjanger Video Lyd Stemmer
    1 narrowlane Melodic Metal 177
    2 Y-not Pop Punk 161
    3 Variety Pop Rock 146
    4 Battlecat Alternative metal 130
    4 Huckleberry´s Wildest Dream Hard Rock 130
    5 Jimmy Slick Rock 104
    6 Crown Of Things Rock 59
    7 Since 4 Days Alternative rock 45
    8 Inside Basement Punk rock 42
    MEDIA

    Über 400 Zuschauer fanden sich bei wundervoll sonnigem Wetter zum Semifinale mit neun Bands im Forum Bielefeld ein… bzw. oft auch vor dem Forum. Selbst schuld, denn drinnen ging von Sekunde 1 an die Post ab!

    Und wie es anfing! „Es wird laut“ hörte man sowohl von Band als auch von der mitgereisten Fanbase, die man an Shirts, Bier, Pogo durch den ganzen Saal und Konfetti (!!) erkennen konnte. Jimmy Slick gab als erste Band des Abends mit deutschem Punk-Rock Gas. Typische Punk-Riffs, typische Punk-Soli; aber dennoch absolut nicht stumpf; zudem noch ein technisch versierter Bassist und einen Drummer, der zwar keine Sticks dabei hatte, aber in seinem Gepäck noch anpeitschende Rhythmen mit auf die Bühne brachte. Der Sound war fett. Kein Geschrammel, sondern in jeglicher Hinsicht tight. Die Saitenfraktion könnte sich ein bisschen mehr bewegen, denn obwohl die Ansätze da waren, wurde die Bühnenbreite nicht genutzt. Grandios übrigens die Bühnenpräsenz vom Drummer, der seine Blicke oft ins Publikum wandern ließ und nahezu jeden Song mitsang. Sänger Andi brachte gegen Ende des Gigs noch flott seine Akustik-Gitarre für hymnenartigen Song auf die Bühne, bei dem natürlich reichlich Ahs & Ohs nicht fehlen durften. Im Laufe des Gigs füllte sich der Saal langsam und fast keiner stand mehr komplett still. Die Ansagen wurden professionell kurz und prägnant gehalten - mit instrumentaler Untermalung. Ein super Opener, der vom Publikum 46 Stimmen bekam und durch ihren Ticketverkauf von über 50 Tickets im Juryvoting zu finden war. Am Ende des Abends gab es den fünften Platz mit 104 Punkten.

    Mit Punk-Rock ging es auch weiter: Inside Basement mischten Englisch und Deutsch, ebenso wurde der Gesang geteilt. Gitarrist und Gitarristin übernahmen einen Großteil der Vocals, manchmal durfte auch der Drummer ran. Oft wurden atmosphärische Gitarren-Melodien benutzt, die allerdings ohne Effekte ein wenig nackt klangen. Im Laufe des Gigs taute das anfangs noch eher lustlos wirkende Publikum auf und klatschte auch mal mit – als Grund dafür sehe ich die Entwicklung der Bühnenpräsenz der Band. Zunächst noch ein bisschen schüchtern, doch dann blühte vor allem Drummer Sören auf. Doch ein Drummer alleine kann in den Songs die Gäste nicht mitreißen. Kurz vor Schluss unternahm selbiger etwas Unprofessionelles, aber dennoch etwas Lustiges, was mit instrumentaler Begleitung definitiv cooler gekommen wäre. Trotzdem zeigte es einiges an Selbstvertrauen und wie gut die Bindung zwischen Zuschauer und Inside Basement funktioniert, was die Band während des Gigs beides leider etwas vermissen ließ. Mehr als „Spartiaten, was ist euer Handwerk?!“ muss ich glaube ich nicht schreiben. 300 Stimmen gab es leider nicht – mit 42 Stimmen erreichten sie nur den achten Platz. Ahu!

    Richtig wild wurde es mit Huckleberry’s Wildest Dream: Eine fünfköpfige Hard-Rock-Kapelle, deren Name besser nicht zutreffen könnte. Solider und erstaunlich tanzbarer Hard-Rock Sänger Frank trug kurze Hose, sang mit Lemmy-Stimme durch ein Elvis-Mic und hatte unfassbar trashige, aber geile Dancemoves am Start, die mich sehr an Jesse Hughes erinnerten. Ich konnte kaum zählen, wie oft Soli oder Einsätze von Instrumenten durch Fingerpistolenschüsse angekündigt wurden. Drummer Jolle gab auf der Bühne so viel Stoff, dass er optisch an das Tier der Muppets erinnerte, Gitarristen und Bassist zeigten einfach „dicke Eier“, die mit anspruchsvollen Tapping-Riffs und Soli inklusive zahlreicher Bendings präsentiert wurden. Das Publikum gehorchte der Band folglich: Die Gäste wurden direkt vor die Bühne geordert, wo diese dann reichlich pogten. Die Bass-Lines waren ausgefeilt, die Gangshouts, mit denen nicht gegeizt wurde, funktionierten nicht zuletzt durch die Fans, die den Gig super antrieben, so fantastisch. Durch ein ziemlich kurzes Set blieb auch noch Zeit für eine erwünschte Zugabe. 70 Votes aus dem Publikum, 60 aus der Jury – 130 Punkte und somit der vierte Platz!

    Crown of Things folgten als vierte Band des Abends. Die drei Herren ließen die Bühne erstaunlich groß erscheinen, nicht zuletzt durch fehlende Bewegung sowohl auf als auch vor der Bühne. Solider Rock, der verschiedene Genres durchwanderte – so kann man den Sound von Crown of Things beschreiben. Solide, aber ein wenig zu gewöhnlich. Dabei war so viel Potential vorhanden: Den Drums fehlte es nur ein bisschen an Feeling und Sänger Marcus darf sich mit seiner wundervollen Stimme ruhig mehr trauen! Der Bass lief durch alle Lagen und gab dem Sound so eine warme Basis. Öfters wechselte die Band von balladenartigen Cleanparts in ruppigere Overdrive-Sektionen. Bitte mehr Mut, dann wird das eine richtig dicke Nummer! 59 Stimmen der Gäste reichten leider nur zum sechsten Platz.

    Die erste Frontfrau gab es dann mit der jüngsten Band des Abends: Variety! Der Saal füllte sich langsam und das Publikum hatte reichlich Bock. Angefangen mit einem geilen Drum-Intro, legte sich die Band, allen voran allerdings Gitarrist Robin, der seinen Teil der Bühne reichlich nutzte, ordentlich ins Zeug. Sängerin Pia deutete Soul-Ansätze an, die mit Rock gemischt wurden, hier und da wurden die Vocals auch verzerrt. Wenn die Band jetzt noch ihren eigenen Sound findet, passen die Vocals auch besser ins Gesamtbild – so schwebte dieser noch ein wenig über den Instrumenten. Dargeboten wurde Pop-Rock mit zwei E-Gitarren und einer Akustikgitarre. verzerrte Vocals; Viele Publikumsanimationen brachte die Stimmung am Abend zum Höhepunkt, vor allem weil die Sängerin viel von der Bühne aus mit den Gästen flirtete. Verbessern kann die Band noch ihre Ansagen: Am besten dabei kleine Jam-Sessions starten, dann wirkt alles routinierter. Das alles ist aber mal wieder Jammern auf hohem Niveau meinerseits; 93 Votes aus dem Publikum und 53 von der Jury – dritter Platz. Viel Spaß in der Zeche Bochum!

    Bevor ich irgendwie auf die musikalischen Eingeschaften der nächsten Band eingehe, möchte ich noch anmerken, dass man gegen 21:30 Uhr vermutlich die schönsten Bühnenoutfits der diesjährigen Emergenza-Saison bestaunen durfte. Y-Not, gekleidet in Hawaii-Hemd und Strand-Shorts waren nicht nur optisch, sondern auch von den Instrumenten her im Einklang mit der Musik. Beachig angehauchter Fun Punk, vergleichbar mit Blink-182, nur in trashiger und alberner. Der Gesang folgt oft entweder der Bassline oder den Melodien und hat dadurch automatisch Ohrwurmcharakter. Erstaunlich inaktiv zeigte sich das Publikum, in dem bis auf einige wenige kaum richtige Bewegung zeigten – und das obwohl die Band die komplette Bühne in Beschlag nahm und auch regelmäßig mit den Fans gespielt wurde. Man sah aber von vorne bis hinten nahezu allen Gästen große Begeisterung an. Neben den Main Vox, übernahmen die Gitarristen und der Drummer die Backings, das Publikum sang auch eine Menge mit. Der zweite Platz und somit der Einzug ins Ruhrpottfinale wurde mit 90 Votes aus dem Publikum und 71 von der Jury erreicht.

    Mit narrowlane wurde es wieder härter. Eine Rock-Band. Mit Cello. Richtig, ein Cello, was leider im Gesamtsound unterging. Partiell ließ die Band durch harte Riffs und Wechseln auf stimmungsvolle Clean-Teile etwas klassischere Metal-Einflüsse durchblitzen. Die Übergänge zwischen den Parts wirkten manchmal etwas holperig, was aber an Soundproblemen auf der Bühne lag. Nie einen Gig anfangen, wenn man sich auf der Bühne nicht ausreichend wohl fühlt! Gerade bei heavy Riffs muss alles tight sein! Wir hörten hymnenartige Vocals, epische und atmosphärische Soli, sowie einige Ansätze von Breakdowns, die doch ein wenig ausgefeilter sein könnten. Die Band brachte mit über 100 die meisten Gäste ins Forum und wurden von diesen auch wirklich sehr verwöhnt. Es wurde mitgesungen, geklatscht, gepogt; was immer man sich als Band wünscht, ihre Fans haben es getan. 104 Publikumvotes und 73 Jury-Punkte bescherten narrowlane den ersten Platz.

    Als vorletzte Band des Abends gaben Battlecat Alternative Metal mit leichten Core-Einflüssen im Stile von Atreyu zum Besten. Es fing mit einem äußerst atmosphärischen Intro an, wie man es oft eher in progressiveren Gebieten des Metal findet. Die cleanen Vocals luden sowohl zum Mitsingen als auch zum stillen Staunen ein, die Shouts waren sowohl technisch als auch klanglich optimal. Erstmals seit langem habe ich eine Band gesehen, deren Gitarristen nicht nur Melodien hervorragend herüberbrachten, sondern auch Pausen, Dead-Notes und Palm Mutes nahezu perfekt einsetzten. Als etwas deplatziert empfand ich die Double Bass, die in einigen Parts zu inflationär, dafür an anderen Stellen umso besser benutzt wurde. 65 Publikumvotes, ebenso 65 Juryvotes – doch in einem Semifinale, bei dem nur drei Bands weiterkommen, ist der vierte Platz für die Katz‘.

    Mit richtig harter Musik ging der Abend auch vorbei. Since 4 Days lieferten Alternative Rock in Anzug und Fliege. Nach acht Bands am Abend warteten die Gäste allerdings leider eher auf die Siegerehrung, als auf die letzte Band und zeigten das auch deutlich. Kaum Bewegung, lieber wurden draußen noch die letzten Sonnenstrahlen genossen – schade, dabei haben die Jungs auf der Bühne gespielt, als würde es um ihr Leben gehen. Gerade Gitarrist Alexander hüpfte ohne Ende auf und ab, richtig gut! Das Songwriting könnte noch rauer sein, genau wie die Vocals, die mir persönlich zu weich waren. Traut euch mehr, sammelt noch mehr Erfahrungen und nehmt das, was ihr beim Emergenza erfahren durftet, mit in eure Zukunft! 45 Votes aus dem Publikum brachten der Band den siebten Platz ein.

    Uns Emergenza-Mitarbeitern bluteten am Abenden die Herzen. Am liebsten hätten wir noch mehr Bands mitgenommen, aber so unfair ist das Leben nun eben. Definitiv waren alle Bands berechtigterweise im Semifinale und haben Glanzleistungen präsentiert.

    Man riecht sich,

    Max


    Das waren die Spielregeln des Abends:

    Das Publikum wählte 5 Kandidaten per Handvoting in das Juryvoting. Dazu alle Bands die über 50 Fans dabei hatten, bekamen die Punkte der zweiköpfigen Jury zu den Publikumsstimmen addiert und die besten 3 aus dem Gesamtergebnis ziehen ins Finale ein.

    In der Jury saßen:
    Max Wiegand: Musiker (ehem.Emergenza-Teilnehmer/Assistent Emergenza West)
    Matze Diedrich: Techniker Forum Bielefeld

    Das sind die Ergebnisse der beiden Juroren in der Summe:



    Bandname Song Qualität Gesang / Stimme Spiel
    Technik
    Show Gesamt-eindruck  Summe Jury
    Jimmy Slick
    10 13 12 11 12 58
    Inside Basement
    9 9 7 8 8 41
    HWD 13 12 13 11 11 60
    Crown of things
    13 15 10 11 12 61
    Variety 10 10 10 11 12 53
    Y-NOT 14 13 13 15 16 71
    Narrowlane  13 13 13 13 13 65
    Battlecat
    12 14 13 13 13 65
    Since 4 Days
     11 8 12 13 12 56


    1. Song Qualität: Songwriting, Arrangement
    2. Gesang / Stimme: Qualität, Eigenständigkeit, evtl. auch engl. Aussprache. Bei Rap auch Reim und Flow.
    * Bei Instrumentalbands wird Spieltechnik doppelt bewertet, bzw. kann diese Rubrik für das Soloinstrument stehen.
    3. Spieltechnik: technical Skills, instrumentale Beherrschung, Zusammenspiel, Solis
    4. Show: Bühnenperformance, Ansagen, Interaktion mit dem Publikum, (Bühnenkleidung - kann evtl. auch in 5. einfließen)
    5. Gesamteindruck: Charisma, Authentizität, Innovation, Eigenständigkeit, Potential