BANDSUCHE
WORLD
hier geht es zur neuen Seite
NEWS
Home  >  News  >  News
REVIEWS
2017

24

Juni

Heiße Bands, Gluthitze und der Gewinner fährt nach Berlin

Sachsen-Finale 2017 im legendären Beatpol Dresden
2017

17

Juni

Nach einem wundervollem Konzertabend steht der Sieger im Ruhrpottfinale fest.

Das Emergenza-Team bedankt sich für eine tolle Saison in Bochum!
2017

16

Juni

Das Lineup für das Westdeutschlandfinale steht nun fest.

Die letzten Semifinalisten ließen im Luxor, Köln nochmal die Wände wackeln.
NEWS

CD-Rezension: Gordian Knot – DRIFTING WITH AMPLITUDE

Bald darf Silberhochzeit gefeiert werden.



Die Band Gordian Knot aus Bamberg ist seit 1991 auf den Bühnen Bambergs und Umgebung zu finden und zählt somit längst zu den alten Hasen des Musikgeschäfts. Ihr neues Album DRIFTING WITH AMPLITUDE ist 2013 erschienen. Darauf sind elf englischsprachige Songs, die sich thematisch mit Alltag, Liebe und Frauen beschäftigen.

Jürgen Fritz (voc, git), Leo Spangel (keys), Christian Zapf (git, voc), Frank Rockrohr (bass) und Jürgen Stahl (drums) sind alles gestandene Musiker, denen man an ihrem Instrument nichts mehr vormachen kann. Die Musik ist fein verzahnt, die Klänge sind sauber aufeinander abgestimmt und Jürgens Stimme thront über allem ohne aufdringlich zu sein.
Die Songs auf dem Album sind eine Mischung aus Pop und Rock und können ohne Probleme in jeder Eckkneipe gespielt werden in Kombination mit einem milden Whiskey. Müsste man die Musik mit berühmten Namen beschreiben, so wären Gordian Knot eine Mischung aus den Dire Straits - wegen dem Sound, dEUS – wegen den leichten Alternative-Einflüssen und viel Eros Ramazotti – wegen dem Easy Listening und der poppigen Struktur.

Der Opener „Think Positive“ ist eine funky angehauchte Nummer, die aus der Feder des oben beschriebenen Eros stammen könnte und plätschert angenehm durch die Boxen. Das Prinzip wird auch in den folgenden Songs nicht geändert und so entsteht eine lockere Atmosphäre, die sich durch DRIFTING WITH AMPLITUDE durchzieht. Etwas ungewöhnlich und damit eher störend wirkt der Anfang vom Song „Hard Case To Crack“, der sich aber im Laufe der Minuten doch noch zu einem soliden Albumtitel mausert.
Als Highlight ist „If I Told Her“ hervorzuheben: Der Song lebt von der Wärme, die den Hörer umgibt und wartet im Prechorus mit einer gelungenen Kombination aus Cha Cha Cha und Rumba im Gordian Knot Stil auf.

Die Songs danach driften leider etwas ins Belanglose ab und sind als klassische Albumfüller zu sehen, bis im vorletzten Lied wieder Leben in die Bude gehaucht wird und das Album in den letzten beiden Liedern einen guten Abschluss findet.

Fazit: „Angenehm“ wäre das Adjektiv um die Band in einem Wort zu umschreiben: Es ist nicht riesengroß, es haut einen nicht vom Hocker, aber die Musik schafft Wohlbefinden. Und das ist doch viel wert.

PV: 7/10 Punkte

Wenn ihr auch eine CD-Rezension zu eurer Platte haben wollt, lest bitte hier, wie ihr dazu kommt.