BANDSUCHE
WORLD
hier geht es zur neuen Seite
NEWS
Home  >  News  >  News
REVIEWS
2017

24

Juni

Heiße Bands, Gluthitze und der Gewinner fährt nach Berlin

Sachsen-Finale 2017 im legendären Beatpol Dresden
2017

17

Juni

Nach einem wundervollem Konzertabend steht der Sieger im Ruhrpottfinale fest.

Das Emergenza-Team bedankt sich für eine tolle Saison in Bochum!
2017

16

Juni

Das Lineup für das Westdeutschlandfinale steht nun fest.

Die letzten Semifinalisten ließen im Luxor, Köln nochmal die Wände wackeln.
NEWS

CD-Rezension: Hazel The Nut – WELCOME TO HAZEL TOWN

Herzlich willkommen in der Stadt des seichten Pop-Punks



Sebastian (voc/git), Michael (git), Christoph (bass/voc) und Philipp (drums) haben sich im Jahr 2012 gegründet als Pop-Punk Band Hazel The Nut und bringen mit WELCOME TO HAZELTOWN ihr Debut-Album heraus. Das „Intro“ startet als Hommage an die Synthie-Popper von Depeche Mode mit dem Riff aus „Just Can’t Get Enough“, obwohl die Band Green Day, Blink182, Yellowcard und Itchy Poopzkid als ihre Vorbilder benennt.

Im nächsten Song „Take Time“ zeigen die Vier dann wirklich, dass sie in der Surf- und Pop-Punk Ecke anzutreffen sind mit lauten Gitarren, schnellen Drums und der klassischen, simpel vorgetragenen Aussage: Carpe Diem. Die Songtexte entwickeln sich leider im laufenden Album nicht weiter und oft stört das nicht rundum gelungene Englisch, mit der die Aussagen der Band den Hörer erreichen.

Auf der musikalischen Seite sind dagegen ein paar positive Punkte zu vermerken – WELCOME TO HAZELTOWN ist zwar nicht der pure Quell des Einfallsreichtums, dafür existiert die Band noch zu kurz - dennoch finden sich schon einige Perlen auf dem Album. Die Songs „Perfect“ und „How It Is“ gehen ordentlich voran und überraschen mit guten Ideen im Arrangement und schönen Melodien. Das Highlight des Albums ist der Song „On My Way“. Dieser startet schön mit einem fetten Chor, sowie guten Gesangs- und Gitarrenmelodien und überzeugt anschließend mit einem gelungenen Refrain. Leider greift auch hier wieder der Haupt-Kritikpunkt: Es wäre noch viel mehr rauszuholen, wenn die lyrische Seite auf demselben Niveau mitziehen würde, wie es die musikalische vorgibt.

Abschließend bleibt zu sagen, dass eine EP mit den besten Songs des Albums ein einwandfreies Promo-Paket abgibt, das Album an sich aber mit einigen Längen und den Texten zu kämpfen hat.

PV - 4/10 Punkte

Wenn ihr auch eine CD-Rezension zu eurer Platte haben wollt, lest bitte hier, wie ihr dazu kommt.