BANDSUCHE
WORLD
hier geht es zur neuen Seite
NEWS
Home  >  News  >  News
REVIEWS
2017

24

Juni

Heiße Bands, Gluthitze und der Gewinner fährt nach Berlin

Sachsen-Finale 2017 im legendären Beatpol Dresden
2017

17

Juni

Nach einem wundervollem Konzertabend steht der Sieger im Ruhrpottfinale fest.

Das Emergenza-Team bedankt sich für eine tolle Saison in Bochum!
2017

16

Juni

Das Lineup für das Westdeutschlandfinale steht nun fest.

Die letzten Semifinalisten ließen im Luxor, Köln nochmal die Wände wackeln.
NEWS

CD-Rezension: Bowneck – DIALECTIC DISORDER

Hau-Drauf Krautmetal aus der Aachener Gitarrenmetzgerei.



Bowneck veröffentlichen mit dem Album DIALECTIC DISORDER ihr zweites Album als komplett selbstständig produzierte, gemischte und gemasterte Platte. Zwölf Tracks stark und zwölf Tracks laut offenbaren sich von lieblichen Songs bis hin zu heftigen Kloppern alle Nuancen des Hardrock.

Thomas (voc, git), Mathes (git), Andi (bass) und Timm (drums) lassen es auf der Platte erst einmal langsam angehen mit dem Intro „Brain Surgery“, das gefühlt ein bisschen zu lang geraten ist. Schon der nächste Track „Kingdom Fall“ hämmert dann aus den Boxen und zeigt dem Hörer, worauf er sich die nächste Stunde einstellen darf.
DIALECTIC DISORDER geht in Richtung einer Konzeptplatte in der sich gut und böse innerhalb der menschlichen Psyche gegenüber stehen. Beim Sortieren des Albums nach gut und böse sind auf der guten Seite die Vielseitigkeit und Thomas‘ Stimme zu verbuchen, dem stehen allerdings auf der anderen Seite der miese Sound und zahlreiche primitive Songs entgegen.

Dass die Platte im hauseigenen Keller aufgenommen wurde ist deutlich zu hören, wäre aber nicht weiter schlimm, wenn bei der Mischung auf einen homogenen Sound geachtet worden wäre. Jeder Song klingt in der Abstimmung komplett anders. „Trapped In Hell“ ist am gelungensten, während Songs wie „Princess Of Baboons“ komplett zerstört klingen. Zu laute Gitarren werden von Drums und Bass durchbrochen, die sich im Getümmel ihre von der Gitarre geklauten Frequenzen zurückholen und damit den Eindruck einer schlechten Garagenband hinterlassen. Viele Songs haben des weiteren das Problem der „Überraschungsmomente“: Manche Breaks und C-Parts sind so weit hergeholt, dass sie wie in „Black Hole Me“ einfach nur fehl am Platz wirken und den Hörer vollkommen überrumpeln.

Textlich bewegt sich die Platte auf einem mittleren Niveau, das Reimschema ist so gut wie immer dasselbe und thematisch dreht sich vieles um den zermürbten Verstand des Protagonisten.

Für die nächste Produktion wäre der Besuch eines professionellen Tonstudios mehr als empfehlenswert oder es muss noch deutlich mehr Zeit in die Mischung und das Mastering gesteckt werden.

PV - 3/10 Punkte

Wenn ihr auch eine CD-Rezension zu eurer Platte haben wollt, lest bitte hier, wie ihr dazu kommt.