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REVIEWS
2017

24

Juni

Heiße Bands, Gluthitze und der Gewinner fährt nach Berlin

Sachsen-Finale 2017 im legendären Beatpol Dresden
2017

17

Juni

Nach einem wundervollem Konzertabend steht der Sieger im Ruhrpottfinale fest.

Das Emergenza-Team bedankt sich für eine tolle Saison in Bochum!
2017

16

Juni

Das Lineup für das Westdeutschlandfinale steht nun fest.

Die letzten Semifinalisten ließen im Luxor, Köln nochmal die Wände wackeln.
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CD-Rezension: Parallels Rise – I REFUSE TO SINK

Willkommen in den 80ern.



Die 80er waren ein schönes Jahrzehnt – Der Vokuhila war auf dem Vormarsch und die Mode überzeugte mit feschen Schnitten und grellen Farben. Zuhause konnte man auf dem heimischen Kassettenspieler die Lieder aus dem Radio mitschneiden, bei denen der Hall neu interpretiert und dem Kompressor (insbesondere beim Schlagzeug) eine besondere Rolle zugeordnet wurde.

Mit diesen Gedanken im Hinterkopf nahmen wohl auch Parallels Rise ihre EP auf. Vier Songs im 80er Gewand sind auf I REFUSE TO SINK gepackt. Die Ingolstädter Markus (voc / git), Samuel (git), Christian (bass) und Tobias (drums) legen mit einer Mischung aus The Cure, Paramore und Shock Therapy eine wirklich interessante Scheibe hin, die zeigt, dass die Band einiges an Potenzial in sich birgt.

Track 1 „Bright Lights“ beginnt mit einem Intro à la Rage Against The Machine, das mit einem Knall in den Song mündet. Für das bereits erwähnte 80er Flair sorgen ein fetter Hall auf der Stimme und ein an die Konserve anmutendes Schlagzeug. Die Gitarre lässt dabei eine Melodie nach der anderen vom Stapel und steigert sich am Ende in ein Brian May verdächtiges Solo.

So geht es munter weiter durch die EP, an manchen Stellen hakt es ein wenig wegen leichten Unstimmigkeiten im Rhythmus, als Hörer verliert man aber nie das Interesse, trotz teilweise zu seichten Lyrics.

Highlight von I REFUSE TO SINK ist der Titeltrack „I Refuse To Sink“, der alles Können der Band in einem Song vereint. Eine weiche 1. Strophe, ein toll melodiös ausgestatteten Refrain und ein schönes Break mit ordentlich Dampf unter der Haube.

Alles in allem ist die EP an vielen Ecken noch einen kleinen Ticken zu sehr Standard und der Sound ist gewöhnungsbedürftig. Wenn die Band ihr Können in die Neuzeit überträgt kann da allerdings etwas richtig Gutes entstehen.

PV - 6/10 Punkte


Wenn ihr auch eine CD-Rezension zu eurer Platte haben wollt, lest bitte hier, wie ihr dazu kommt.