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Bei schönstem Frühlingswetter strömen die Fans in den Gaskessel

Bern zeigt sich einmal mehr von seiner sympathischen Seite und feiert 8 regionale Bands



Im Gegensatz zum Vorabend war heute ab Beginn schon richtig gute Betrieb im Club – und das trotz des super schönen, sonnigen Frühlingsabend. Aber es haben eben auch 2 Bands mit Bussen dafür gesorgt, dass so viele Leute pünktlich am Club waren.

So konnte LUKAS EICEHNBERGER, der sympathische Singer-Songwriter, heute mit Bandunterstützung den Abend in einem gut besuchten Gaskessel eröffnen. Charmante Geschichten zu den jeweiligen Liedern sind sein Markenzeichen und so führt er uns gekonnt durch sein Set und die Besucher werden bei der letzten Nummer bereits zu Chorgesängen mit eingeladen. 38 Stimmen gibt es dafür.

Mit einem weiteren Singer-Songwriter geht es weiter. Doch CYRIL DÖRFLER bestreitet sein Set weiter alleine. „Ganz schön mutig“, höre ich von einer Stimme aus dem Publikum, als ich so durch die Reihen gehe. Tatsächlich, in so einem großen Club alleine auf einer so großen Bühne zu stehen und überwiegend fremde Leute mit sehr ruhigen balladenartigen Songs in den Bann zu ziehen, da gehört schon einiges dazu. 35 Stimmen.

Dann kommt die erste „richtige Rockband“ auf die Bühne. ADVERSITY PLAYGROUND liefern uns female frontet Rock, der zwar sehr ambitioniert vorgetragen wird, aber doch noch einige Schwachstellen im Songwriting und Arrangement aufweist und auch technisch noch mehr Übung bedarf. Aber eine gute Figur machen sie allemal auf der Bühne und bekommen auch 56 Stimmen aus dem Publikum dafür.

Dann starten wir mit DRIZELLA unseren Hard Rock Abend und sie läuten eine Dreierrunde ein, die viel Energie, Bühnenshow und guten Classic Rock'n'Roll verspricht. Gitarrensolis, Parts zum Mitgrölen und einfach gute Feierlaune. Dafür stehen die 4 langhaarigen Rocker und man merkt, wie die Stimmung von Minute zu Minute im Saal besser wird. Das schlägt auch sofort auf das Voting nieder, denn 112 Hände gehen in die Höhe.

Mit der „Kurzhaarversion“, wie ich sie spaßeshalber auf der Bühne angesagt habe, kommen vier blutjunge Emmentaler Burschen namens ROCK-OUT auf die Bühne, die aber mit ihrem Fronter so eine Rockröhre am Start haben, dass sie ohne weiteres AC/DC in Zukunft ersetzen können. Hammer tighte Band. Das tut so gut so eine junge, klasse Band zu sehen, die auch massig Fans mobilisieren kann und sich den Arsch aufreißt für ihre Musik. Männers – fast* alles richtig gemacht! 129 Votes.

* Auf Grund von zu vielen Cover-Versionen wurde ihnen in der Jurybewertung die Punkte für Songwriting abgezogen.

Nummer Drei der Hard Rock Fraktion kommt aus Neuchatel und hört auf den Namen REBEL DUCK. Dieses Quartett hatte bereits in der Vorrunde musikalisch überzeugt und einen Bus an Fans angekarrt. Diesmal war die Begeisterung noch größer und es wurden zwei volle Busse. Salut les Francofones. Unfassbar tolle Band – sympathisch, ehrlich und so musikalisch. Starke eigene Songs, die den R'n'R wiederbeleben. Das hat mächtig Spaß gemacht – finden auch 148 Besucher.

Nun aber endlich mal Themenwechsel. Wir haben auch noch andere Genre. Z.B. Funk und Soul. Mit ND TURN kommt die wohl technisch stärkste Band des Abends auf die Bühne. Das groovt, das swingt, das hat ganz viel Gefühl und ist einfach perfekt vorgetragen. Auch die Stimme könnte für das Genre nicht besser sein. Jetzt entscheidet einfach nur das Gefallen.... und am Ende die Jurypunkte. Das ist aber heute Abend auch ein hochkarätiges Feld. … 112 Stimmen gibt es hier nochmal.

Den Wettbewerbsabschluss bilden UNEXISTING STRUCTURES und mit ihnen wechseln wir nochmal heftig das Genre, denn es gibt heftigen Metal Core und einen wahnsinns Pit vor der Bühne. Wer jetzt noch genügend Energie hat kämpft sich hier durch und hat wohl den Spaß seines Lebens. Schön ist, dass die Band nach extrem heftigen Parts auch immer wieder extrem runterkommt – irgendwann muss man ja auch mal Luft holen :-) Sehr dynamisches Set - dafür gibt es nochmal 62 Stimmen.

Während wir die vielen Jurypunkte noch addieren müssen, legt sich unsere BAND DES MONATS aus Deutschland nochmal mächtig ins Zeug. KOMMA kommen aus Stuttgart und machen deutschsprachigen Pop Rock, wie man ihn aus dem Radio von Joris, AnnenMayKantereit und anderen Vertretern kennt. Eine richtig klasse Band, die sicherlich noch viel vor sich hat.

In der Jury saßen an diesem Abend Ruben Mathys (Gitarrist bei Ripstone / Artistpool) und Christian Simbürger (Backliner und Gitarrist bei AberHallo). Das sind ihre Punktevergaben in der Summe:


Jury Summe jeweils max. 20 Punkte (10 pro Juror)
Bandname Song Qualität Gesang / Stimme Spiel-technik Show Gesamt-eindruck Summe Jury
Lukas Eichenberger 9 8 7 10 8 42
Cyril Dörfler 9 9 11 9 11 49
Adversity Playground 9 9 8 8 8 42
Drizella 14 15 15 15 14 73
Rock-Out 0 16 15 14 14 59
Rebel Duck 17 18 17 19 17 88
ND Turn 19 20 20 16 19 94
Unexisting Structures 7 10 7 12 9 45

1. Song Qualität:
 Songwriting, Arrangement
2. Gesang / Stimme: Qualität, Eigenständigkeit, evtl. auch engl. Aussprache. Bei Rap auch Reim und Flow. 
* Bei Instrumentalbands wird Spieltechnik doppelt bewertet, bzw. kann diese Rubrik für das Soloinstrument stehen.
3. Spieltechnik: technical Skills, instrumentale Beherrschung, Zusammenspiel, Solis
4. Show: Bühnenperformance, Ansagen, Interaktion mit dem Publikum, (Bühnenkleidung - kann evtl. auch in 5. einfließen)
5. Gesamteindruck: Charisma, Authentizität, Innovation, Eigenständigkeit, Potential

Die 4 Siegerbands gibt es dann am Sa. 17.06.2017 in Bern im Bierhübeli wieder zu sehen.

Fotos (c) Christian Simbürger