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JeZo







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Final n.1 - Thu, 15 June 2017
Tel.0049-911-429414

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Info:hirsch@ergobit.de
HirschVogelweiherstrasse 66, Nürnberg Show on map
Band   Musical genre Video Audio Votes
1 B'n'T A Cappella 122
2 Event Horizon Metal 125
3 Fránk Bayer Pop 121
4 Fishcreek Cowboys Southern Rock 139
5 RuvyRed Pop Punk 127
6 Melodramatic Fools Metal 99
6 KAFKAESQUE Metal cross over 98
RET LonelyTrip Modern Rock
MEDIA
Fotos (c) Jonas Listl
Mehr Bilder auch auf laut.de
und auf lifeline photography

An einem der heißesten Tage des Jahres treffen sich knapp 50 Musiker und Mitarbeiter schon am frühen Nachmittag am Hirsch, um Indoor die große Finalshow vorzubereiten und Outdoor am Grill für noch mehr Hitze, aber auch sympathische Miteinander-Stimmung zu sorgen.
Nachdem LONELY TRIP kurzfristig krankheitsbedingt absagen mussten, ging es eben erst kurz vor 20:00 Uhr mit der ersten Band los. Vorteil: Die Leute hatten nun lange genug Zeit gehabt, sich in der Sonne zu aalen, Drinks zu sich zu nehmen und ausgiebig mit Freunden zu reden und so wurde der Club ziemlich zügig voll. Und so sollte es auch den ganzen Abend über bleiben. In den Umbaupausen gingen immer ganz viele schnell raus, um Luft zu tanken, das schöne Wetter zu genießen und kamen dann mit neuer Energie zur nächsten Band wieder rein und vor die Bühne. Extrem stark! Und so sind dann die Publikumsstimmen auch echt alle dich beieinander gewesen.

RUVY RED mussten somit also den Anfang machen, was aber am Ende bei der Stimmabgabe absolut kein Nachteil war, wie die Tabelle unten verrät. Die junge 5-köpfige Truppe um die dänische Frontsängerin Jackie zeigte sehr gute Ideenansätze im Songwriting, die teils noch nicht auf den Punkt kommen und vor allem auch unter der noch etwas schwachen technischen Umsetzung leiden. das wird aber die Zeit bringen, je länger sie zusammenspielen. Generell ist in dieser charmanten Pop Rock Besetzung durchaus Potential zu sehen, weshalb sie auch für unseren Artistpool nominiert wurden. Dass es also am Ende nur Platz 5 wurde, sollte sie nicht grämen, denn der eigentliche Gewinn ist weitere Förderung durch Profis.

FRÁNK BAYER - ein ähnliches Talent mit Förderungscharakter - ursprünglich aus Mexico, wirkt an einigen Stellen, gerade auch bei der Moderation, noch unsicher, dabei könnte er gerade hier mit seinem charmanten Akzent viele Pluspunkte holen. Auch ist das Songwriting teils noch etwas "flat", aber er hat inzwischen eine richtig gute Band um sich formiert - besonders der Pianist ist  technisch extrem stakrk, aber auch die weibliche Zweitstimme hat oft sehr gut harmoniert, sodass man freudig in die Zukunft blicken darf, denn wenn alle am Ball bleiben, kann hier echt noch was entstehen. Das ganze wurde dann auch noch mitt dem Podium auf Platz 3 belohnt.

Außergewöhnlich, weil so in der Form bei Emergenza extrem selten zu sehen, die A Capella Truppe B'N'T aus Regensburg. Wenn man singen kann - und das können die Domspatzen - dann kann man mit so einer Gruppe kaum was falsch machen, denn man wird automatisch zum Hingucker. Optisch haben sie seit dem Semifinale an sich gearbeitet, leider fehlte heute noch die durchgängige Choreographie, die erst bei der letzten Nummer aufblitze und somit zeigte, was man aus dem Sixpack noch rausholen kann. Zwei ziemlich starke Songs, am Anfang und am Ende - wenn der Mittelteil im Finale in München jetzt auch noch auf dem Level sein wird, dann sehen wir die Jungs und das Mädel vielleicht auf dem Taubertal wieder. Denn sie haben es an diesem Abend tatsächlich geschafft. Wenn auch nur hauchdünn. Aber wer fragt da später noch danach. Heute heißt es Platz 1 und ab zum Süddeutschland Finale am Sa. 08. Juli in der Backstage-Halle in München.

Eine technisch sehr solide Band sollte dann folgen. KAFKAESQUE haben es nicht so mit A Capella, sind aber dennoch sehr tight und ballern ganz schön los. Ein echtes Metalgewitter ist das, dabei könnten sie optisch auch die A Capella Truppe sein, mit Schlips und Fliege und so. Nach zwei Songs scheint aber alles musikalisch erzählt zu sein und somit flacht das Set etwas ab. Außerdem haben sie einen unfairen Wettstreit zwischen einer eher schwachen Sängerin und einem ziemlich starken Sänger. da müsste man vielelicht auch noch nachbessern. Aber in der Summe ein rundes und durchdachtes Gesamtkonzept, das aus Mangel an genügend eigenen Fans zwar nicht in die Topwerttung kommt, dafür aber den Jurysonderpreis erhält.

EVENT HORIZON leifern auch Metalgewitter, aber haben sich nichts dabei gedacht - noch nicht mal in den Spiegel geguckt :-) Der Klassiker. Sie sehen teils aus wie Mathematikstudenten, die gerade vom Picknick am See kommen, liefern aber technisch so dermaßen ab, dass sie alles andere vergessen machen. Die Crowd ist voll am Start und die Band ballert so dermaßen, dass selbst die Juroren in ihrer Ecke noch eine neue Fönfrisur verabreicht bekommen. Sicherlich nicht die Neuerfindung des Rades, schon gar nicht in dem Genre, aber der Sänger hat Ausstrahlung und ist authentisch. Wenn jetzt der Rest der Band noch mitzieht rocken sie jedes große Metalfestival. Heute rocken sie sich damit hauchdünn auf Platz 2.

Leider hatten MELODRAMATIC FOOLS ihr großes Fanpulver bereits im Semifinale verschossen, sodass an diesem Abend der Support nicht ausreichte, um ganz vorne mitzuspielen. Aber auch inhaltlich wären sie wohl nicht ganz aufs Podest gekommen, zu verwaschen, unpräzise war ihr Sound. Weniger ist hier manchmal mehr. Es fehlten die musikalischen Highlights in den Songs und auch die Show war nicht ganz so ausgepägt, obwohl es absolut authentisch war. Aber wir sind hier immerhin im Finale und da hätten sie vielleicht nach dem klasse Auftritt im Semi, heute nochmal eine Schippe drauflegen müssen.

Das taten dann FISHCREEK COWBOYS, mit 2. Gitarre, die zwar unnötig war, weil sie das selbe spielte, wie die erste, aber es war somit noch mehr los auf der Bühne. Dazu noch eine Gastsängerin und die traditionellen Fahnenschwinger. Ganz große Rockshow, die teils fast schon etwas überladen wirkte. Vielleicht auch dieses "etwas zu viel gewollt". Die Massen an Fans waren am Start, aber der sprichwörtliche Funke wollte auf den rest nicht so wirklich überspringen. Und so ging es auch der Jury, die zwar die Idee erkennt, aber in der Umsetzung dann doch Punkte abziehen muss. Etwas zu platt und aufgesetzt, zu prollig kommen sie daher, um wirklich bei den ganz Großen mitspielen zu dürfen. Ein cooles Understatement und dennoch die Eier haben, das ist es, was z.B. Bands wie Turbonegro haben. Dank ihrer Fans - und die sind ja das Wichtigste im Live-Geschäft - gibt es den verdienten Publikumspreis!

Hier nun die Übersicht der Stimmen-und Preisverteilungen:

Die 4 Bands mit den höchsten Publikumswertungen, sowie jede Band, die mind. 75 Leute am Start hatte, kamen für die Jurybewertung in Frage - so die Regeln. Da Platz 5 (siehe Tabelle) nur eine Stimme hinter Platz 4 lag und außerdem auch über 75 Tix hatte, standen also am Ende sogar 5 Bands für die Juroren zu Auswahl.

Die Jury:

Matthias Mehwald - Artistpool Director / Management MAGGE MUSIC
Miguel Mayorga - Talent Scout bei Spinnup / Universal
Andreas Heinke - VA Der Hirsch - Nürnberg
Florian Müller - Popakademie Mannheim
Julian Starigk - Schlagzeuger bei Basin City Orchestra (Artistpool)

Ihre Platzierungen:


Bands Florian Andreas Matthias Julian Miguel Summe Pos.
RuvyRed 5 5 5 5 5 25 5
Fránk Bayer 2 3 2 4 3 14 3
B'n'T 1 2 1 2 2 8 1
Kafkaesque






Event Horizon 3 1 3 1 1 9 2
Melodramatic Fools






Fishcreek Cowboys 4 4 4 3 4 19 4
 
Die Preisvergabe:

1. Platz: B'N'T - Teilnahme am Süddeutschen Finale in München - Backstage Halle (08.07.)
2. Platz: EVENT HORIZON - Singleproduktion an der SAE in München (WE)
3. Platz: FRÁNK BAYER - Steinberg Cubase Elements 9 (Software)
Publikumspreis: FISHCREEK COWBOYS - 50 Fanshirts von MonsterMerch
Jurypreis: KAFKAESQUE - Kopfhörer und Mikrophon: Audiotechnica ATM510 + Audiotechnica ATH-M30x

+ Trostpreise von König & Meyer (Git.-Stands) für RUVYRED und MELODRAMATIC FOOLS

Außerdem:
gab es für JEDE Final-Band einen Uploadgutschein für ein Album auf Spinnup für den weltweiten digitalen Vertrieb im Wert von 39,99 €

Damit ging keine Band leer aus und die tolle Show, die gigantische Atmosphäre und die unglaubliche Stimmung durch die Besucher waren aber mindestens genausoviel wert, wenn nicht sogar noch viel wichtiger.
Wir sagen Dankeschön für eine tolle Saison, ein paar klasse Shows, viel neue Musik und neue Freundschaften.
Im Artistpool wird man den ein oder anderen Kandidaten vielleicht wiedersehen und die neue Saison steht schon in den Startlöchern und man kann sich schon wieder für die nächsten Termine im Herbst bewerben.