Selbstverständlich, wie in jeder guten Band, kennen sich auch die Mitglieder von Stoik schon seit frühster Kindheit. Der in den tiefsten Tälern des Liechtensteins gezeugte Günter, war in der 1. Klasse zweimal hängen geblieben und die Kinder hassten ihn weil er anders war. Er ist und bleibt aus dem Liechtenstein da kann er nix für. Schliesslich traf er in einer seiner Ehrenrunden auf Michael. Über ihn gibt es nicht viel zu erzählen, ausser das er unscheinbar ist und für die Band so wichtig wie Arschloch im Ellenbogen. Bald darauf beschlossen sie eine Band zu gründen. Weil es ihnen mit der Musik so richtig ernst war, nahmen sie sich nach der 3. Klasse bereits eine Auszeit, um intensiv an Songmaterial zu arbeiten. In dieser Zeit kam dann auch der frühreife Thomas in die Band. Ein schwer erziehbares Kind, das schon in seiner Babyphase durch äusserst aggressives Verhalten und permanentes Windeln voll scheissen auffiel. Die Eltern von Thomas erhofften sich, dass er in einer Prügeltherapie seine Aggressionen und seine Scheisserei unter Kontrolle bekäme und tatsächlich schien das Schlagzeug ihm gut zu tun. Die drei musizierten wie die Wilden, Tag und Nacht. Ihr erstes Konzert gaben sie dann im Alter von 12 Jahren in einer Nervenheilanstalt. Dem damaligen Publikum fiel nicht einmal auf, dass eigentlich keiner der drei am Mikrofon stand und sang...ähm, doch einem im Publikum fiel es auf. Er fühlte sich von diesem leeren Platz am Mikrofon wie magisch angezogen, sein Name...Dimitri. Dimitris ganzes Leben hatte sich bis dato in einer Gummizelle abgespielt, aber nun hatte er neue Perspektiven für sich entdeckt und wollte zusammen mit den drei Musikanten um die Welt ziehen...und wenn sie nicht gestorben sind dann na ja, auch egal...