NOTIZIE PRINCIPALI
... Mindestens 90 Minuten feinste Rockkost, wie immer dargeboten am Limit des Spielbaren, laut wie Motörhead, authentisch wie Black Flag, riffig wie Black Sabbath ...
© regioactive.de
... Lyrisch ist Mondo Guzzi nichts Menschliches fremd, der Hang mit Klischees zu spielen ist groß. Und so drehen sich die Songs um ganz alltägliche Dinge wie Sexberatung und amerikanische Präsidenten. Dabei haben sich die Mondo Guzzis schon mal als weltpolitische Detektoren bewiesen und wegen des Songs "43 calls 41" gar Einreiseverbot in den USA erhalten, weshalb sie ihre Ami-Tour absagen mussten. Ehrliche, harte, laute Rockmusik hatte halt schon immer ihren Preis. Mondo Guzzi wird sich dadurch nicht aufhalten lassen...
© meier
... Mondo Guzzi knüppeln allerdings nicht blindlings auf die Zuhörer ein, sie zimmern Stücke, die sich im Ohr einhaken, teilweise unterstützt durch mehrstimmigen Gesang ...
© regioactive.de
... Mondo Guzzi durchbrechen die Schallgrenze mit ihrer Mixtur aus Punk, Schweinerock und Hardcore ...
© meier
Nachdem alle Guzzis unabhängig voneinander seit Ende der 80er eine ähnliche musikalische Sozialisation in verschiedenen Punk- und Hardcore-Bands (Delaware, Sméagol the Flavor, etc...) durchlaufen haben, nehmen sie nun, mit Einsetzen einer gewissen 'Altersmilde'(HA,HA), den Fuß ein wenig vom Gaspedal und haben sich auf Rockmusik geeinigt, deren Einflüsse von Black Sabbath bis Black Flag reicht - Halt - auch zeitgenössische Kollegen wie QOTSA oder die FooFighters haben ihre Spuren hinterlassen.
Die Vergangenheit findet allerdings noch Niederschlag in einigen Covers, die gelegentlich in das Live-Set eingebaut werden, und allesamt Verbeugungen vor alten Helden wie den schon oben erwähnten Black Flag, Misfits oder den Angry Samoans darstellen.
Nichtsdestotrotz liegt das Hauptaugenmerk des mittlerweile eineinhalb- stündigen Programms ganz klar auf Eigenkompositionen, die mit großer Spielfreude vorgetragen werden und sich meisst in heftigen Stössen in der Magengegend bemerkbar machen.
