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Das beste Semifinale meiner Karriere

Der Berner Gaskessel platzt aus allen Nähten und hat bereits um 20 Uhr Finalstimmung erreicht



Ganz abgesehen davon, dass jede Band absolut Vollgas gegeben hat beim Kartenverkauf, ist bereits bei der ersten Band so eine großartige Stimmung, als würde gerade der Headliner eines großen Rockkonzertes spielen. Und nur eine Stunde später ist der Laden komplett am ausrasten. In all den Jahren und nach mindestens 150 Semifinalen, die ich schon abhalten durfte, das habe ich noch nie erlebt. Der Club ist neu umgebaut, hat jetzt eine riesengroße Bühne und einen wunderschönen Zuschauerbereich mit Balkon – hier kann man in Zukunft sicherlich noch viele weiter sensationelle Live-Konzerte erleben.

Nun aber zu den Bands:
Pünktlich geht es mit PHOENICAL HORIZON aus dem Emmental los, die erst Angst hatten, dass ihre Fans es nicht rechtzeitig schaffen würden, aber der Club war ja eh schon so voll, dass sie einen unglaublichen Abriss mit den Leuten feiern konnten. Einzig die Covernummer am Ende des Sets hat ein paar Pünktchen bei der Jury gekostet. Aber mit 80 Stimmen vom Publikum kann man als Auftakt sehr gut leben.

Metallastiger geht es mit IRONY OF FATE weiter, die nahtlos an die Stimmung anknüpfen können und eine fette Party, inkl. Stagediver feiern können. Die Leute sind jetzt schon gut am austicken und fordern Zugaben. Mit 78 Stimmen schließen sie sich direkt an ihre „Vorband“ an.

Kurz wird es leerer, um dann gleich noch viel voller zu werden. Die jungen RIPSTONE spielen extrem die Leute in den Club und die gesamte Stimmung ist nicht mehr wirklich in Worte zu fassen. Meine Gänsehaut zeigt, dass wir hier einen magischen Moment nach dem anderen erleben. Das Quartett ist schon so spielsicher und souverän auf der Bühne und trifft musikalisch voll in die Herzen der Zuschauer, dass am Ende Sage und Schreibe 177 Hände in die Höhe gereckt werden. Danke Bern – ihr seid unglaublich!

Aus der französischen Schweiz haben sich DISPONIBLE 2 auf den Weg gemacht und mit im Gepäck haben sie ganz außergewöhnliche Popsongs, die durch progressive Parts unterwandert werden. Dadurch erhält ihr Set eine ganz eigene Note, aber leider auch nur 76 Stimmen aus dem Publikum.

MANUEL ETTER war erst vor zwei Wochen als „Künstler des Monats“ in einer Stuttgarter Vorrunde zu Gast, nachdem er in der eigenen Vorrunde so extrem überzeugen konnte und sich mit den Zuschauerstimmen in die Top Ten gespielt hatte. Auch heute hatte er wieder ein perfektes Set abgeliefert, wobei die Anstrengung eine so große Bohne und einen so großen Club mit ausschließlich ruhigen Nummern zu füllen ganz schön anzumerken war. Mit 90 Publikumsstimmen kann er aber durchaus zufrieden sein.

Nun durfte wieder etwas getanzt werden. Die PEACHES hatten einen riesen Pulk an Fans dabei, die ordentlich Stimmung machten. Aber eine genauso starke Stimmung schwappte auh von der Bühne herunter und so war es einfach ein großes gemeinsames Fest, das sicherlich bis in die Morgenstunden hätte andauern dürfen. Aber wenn es am Schönsten ist soll man ja bekanntlich aufhören. Mit 145 Stimmen kann man das aber auch getrost :-)

Ein Singer-Songwriter kommt selten alleine, so zumindest heute Abend und so freuten wir uns auf DENIS PEYER, der mit seiner Akustikgitarre und starken Songs bewaffnet die Herausforderung Semifinale annahm, mit dem einzigen Ziel – 1x Bierhübeli. Für das starke Set gab es sensationelle 141 Hände. Also eine top Ausgangslage dafür.

Als wenn das Level eh nicht schon hoch gewesen wäre, packten wir zum Ende aber nochmal ein paar Schippen obendrauf. Schon mal was von ROOFTOP SAILORS gehört? Nein?! Dann wird es Zeit. Eine Band, die klingt, als hätten sie in Skandinavien ihr Handwerk gelernt. Extrem jung – extrem tight, extrem geile Songs, perfekte Stimme, tolle Ausstrahlung. Ihr wisst schon – der perfekte Moment, an dem man nichts mehr aussetzen oder verbessern kann. … Außer wenn man am Ende ein Cover spielt, was deutlich schlechter ist, als die eigenen Songs. Und das sagt schon alles zum Niveau dieses Vierers – 112 Stimmen gibt es hier nochmal.

Den Abschluss eines ganz besonderen Abends machen TA MÈRE und bringen mit starken Tanznummern den Club nochmal richtig in Schwung. Hier wird ausgelassen gefeiert, die Mädels auf den Schultern der Jungs, und alles andere, was eben zu einer perfekten Live-Party gehört. Die Drei auf der Bühne geben Vollgas, überzeugen mit starken Songs und liefern einfach einen Knaller nach dem anderen. Und so gehen hier am Ende auch nochmal 115 Hände in die Höhe.

In der Addition mit den Jurypunkten aus der Tabelle unten, die von Chris (Gitarrist - Aber Hallo & Emergenza Assistent) und Lucien (Bassist bei Paul & the Yellow Ballon & Backliner) abgegeben wurden, ergeben sich folgende Finalkandidaten:

Platz 1: Ripstone mit gesamt 266 Punkten
Platz 2: Denis Peyer mit gesamt 230 Punkten
und 2x Platz 3 mit je 209 Punkten für Rooftop Sailors und Ta Mère.


Jury Summe jeweils max. 20 Punkte (10 pro Juror)
Bandname Song Qualität Gesang / Stimme Spiel-technik Show Gesamt-eindruck Summe Jury
Phoenical Horizon 14 12 10 15 14 65
Irony Of Fate 14 19 14 17 17 81
Ripstone 18 14 17 20 20 89
Disponible 2 7 9 11 6 8 41
Manuel Etter 17 17 18 17 17 86
Peaches 8 8 8 14 13 51
Denis Peyer 20 19 15 17 18 89
Rooftop Sailors 18 20 20 20 19 97
Ta Mère 20 16 18 20 20 94


1. Song Qualität: Songwriting, Arrangement
2. Gesang / Stimme: Qualität, Eigenständigkeit, evtl. auch engl. Aussprache. Bei Rap auch Reim und Flow. 
* Bei Instrumentalbands wird Spieltechnik doppelt bewertet, bzw. kann diese Rubrik für das Soloinstrument stehen.
3. Spieltechnik: technical Skills, instrumentale Beherrschung, Zusammenspiel, Solis
4. Show: Bühnenperformance, Ansagen, Interaktion mit dem Publikum, (Bühnenkleidung - kann evtl. auch in 5. einfließen)
5. Gesamteindruck: Charisma, Authentizität, Innovation, Eigenständigkeit, Potential
 

Weitere Bilder gibt es auf LIVEIT.ch - Danke an Manuel Lopez.

Das SCHWEIZER FINALE am Sa. 28.05.2016 in Bern im Bierhübeli - sei mit dabei!

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