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REVIEWS
1
2008April
BERN – SOLD OUT

... zumindest fast. Es gab wirklich nur noch wenige Restkarten an der Abendkasse. Und das ist gut so. So sind wir das auch gewohnt in Bern. Und es war mal wieder eine klasse Stimmung und ein super Publikum, sodass wirklich jede Band ihre Chance bekam und auch schon der Opener vor zahlreichen Besuchern spielen konnte.
Zwar saßen die meisten Leute noch im weiten Rund im Gaskessel, als AGWARTA die Bühne betrat und auch die Abstimmung spiegelte nicht unbedingt die Leistung der Band wider. Denn technisch waren die vier aus der französischen Schweiz prima, nur der Funke wollte noch nicht ganz überspringen. Aber im Großen und Ganzen war das schon ein recht ordentlicher Auftritt und trotz Mangel an eigenen Fans, war es der Band vergönnt vor vielen Interessierten zu spielen.
Etwas mehr Stimmung kam dann bei den HipHoppern von CANDY FROM A STRANGER auf. Die Songs kamen direkt vom Laptop und 2 MCs und 2 Sängerinnen sorgten für die nötige Live-Performance. Das war ganz ordentlich und besonders die Stimmen der Mädels waren echt gut, doch die Songs zu platt und über die eigene Fanreihen konnte sich hier auch keiner so recht erwärmen dafür.
Mit METAFOR wurde dann ein härteres Gitarrenbrett aufgefahren und das schien in Bern dann doch deutlich besser anzukommen. Inzwischen standen auch alle dicht gedrängt und so war auch die Stimmung im Publikum deutlich besser. Solide Band, die ihre Aufgabe gut bewältigte und sich am Ende dann doch deutlich von den nicht qualifizierten Bands absetzen konnte und mit einem verdienten 3. Platz in der nächsten Runde wieder am Start sein wird.
Dann wurde es laut. Vor und auch auf der Bühne. TRINITY zeigten, wie sich moderner Metalsound anhören kann. Perfektes Zusammenspiel, gute Songs, treibend und mit dem nötigen Flow, auch Gesangsmelodien kamen nicht zu kurz und das alles in kompakten Songs, ohne endlose Solitiraden. Richtig klasse und das sah auch das Publikum so. Souveräner erster Platz am heutigen Abend.
Bei den nachfolgenden BRAIN BONES fehlte dies alles, was ich gerade aufgezählt hatte und so blieb die Stimmenausbeute in den eigenen Fanreihen hängen. Aber immerhin können sie jetzt erzählen, dass sie dabei waren und im Gaskessel spielen konnten. Und Spaß hat es hoffentlich auch gemacht.
LOOSE CONECTION konnten dann glücklicherweise schon mit den ersten Tönen, eine Ballade, die der Frontmann alleine nur mit seiner Gitarre begleitet darbot, den Saal ganz schnell wieder füllen und mit doch deutlich ruhigeren Tönen, aber einer soliden Instrumentenarbeit und sympathischer Ausstrahlung gewannen auch sie die Herzen der Berner und platzierten sich knapp hinter Trinity.
Dann wurde es noch mal spannend, denn FUSE FACTORY, ein Electro-Trio aus Lausanne sollten den Schluss geben. Und schon beim Soundcheck am Nachmittag hatte ich berechtigte Befürchtungen, ob der Umbau mit Videoleinwand, und einem Haufen elektronischer Geräte tatsächlich in kurzer Zeit zu bewältigen wäre und dann auch noch alles funktionieren würde. Ganz so schnell, wie erhofft, ging es dann nicht, aber die Schweizer sind ein geduldiges Völkchen und letztendlich hat dann doch alles geklappt. Sehr professionell agierten die drei, wobei die Songs den treibenden Beat vermissen ließen und die Stimme der Frontfrau einfach zu schwach war. Es blieb also letztendlich bei der außergewöhnlichen Idee, die sich vor allem optisch durch die Videoanimationen zeigte, ohne jedoch musikalisch glänzen zu können.
Alles in allem aber ein toller, abwechslungsreicher Abend und einmal mehr ein dickes Dankeschön an das faire Publikum.
Nun geht es am 25.April mit dem Semifinale weiter und die Karten werden wieder neu gemischt.








